Arbeitsprinzipien der Kinder- und Jugendarbeit

Niederschwelligkeit: Der Zugang und die Erreichbarkeit der Angebote der Kinder – und Jugendarbeit des Vereins entsprechen den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen. Sie können ohne Vorbedingungen oder finanzielle Leistungen in Anspruch genommen werden. Offenheit: Die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sind kulturell, politisch, weltanschaulich ungebunden und inklusiv. Sie stehen allen jungen Menschen – unabhängig von einer Mitgliedschaft im Verein – offen. Freie Ausgestaltung: Wir legen großen Wert auf die Offenheit der Prozesse und Ergebnisse. Die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sind frei von Leistungsdruck und vorgegebenen Abläufen. Ziel ist es, Angebote und Rahmenbedingungen zu bieten, in denen die Geschichte von Höchst in aktiver Aneignung für Kinder und Jugendliche vermittelbar wird. Partizipation / Beteiligung: Kinder und Jugendliche nutzen unsere Angebote freiwillig und können aktiv bei der Themenauswahl mitwirken. Meinungen des einzelnen Kindes / Jugendlichen werden ernst genommen, die Mitbestimmung ermöglicht der Kinder- und Jugendarbeit ein Angebot anhand der Bedürfnisse und Interessen der Kinder zu erarbeiten. Konzeptionelles / methodisches Arbeiten: Unsere Angebote werden auf der Grundlage von sozialräumlich orientierten Konzepten entwickelt. Sie berücksichtigen die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen, die örtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die verschiedenen Altersgruppen. Zukunftsweisende Arbeit Übergeordnetes Ziel der Kinder – und Jugendarbeit ist der Aufbau einer geschichtsinteressierten Nachfolgegeneration, die das Wissen über die Höchster Geschichte aktiv mitgestalten und wiederum weitergeben kann. Dies ermöglicht gleichzeitig den lebendigen Fortbestand unseres Vereins. Evaluation: Unsere Angebote und Projekte unterliegen der rückblickenden Wirkungskontrolle. Wir reflektieren Planung, Umsetzung, Aufwand und Ergebnis jedes einzelnen Angebotes um dieses gegebenenfalls anzupassen und zu optimieren. Text von Sheina Di Gennaro-Bretzler